Auf dem Gelände der Rathje Werft wird aktuell eine Verbindungshalle zum ehemaligen Gelände des Britisch Yacht Clubs geplant. Gleichzeitig werden Umsetzungsszenarien entwickelt und geprüft.

Der aktuelle Planungsstand wurde jüngst einer Vertretung der Stadt Kiel vorab zur Bewertung übergeben.

Die multifunktionale Halle soll sowohl Parkplätze, Arbeitsplätze, Büroflächen und eine Werkshalle beheimaten. Zusätzlich ist ein Restaurant als Bindeglied zu den drei Häfen Teil der Planung. Auch über die Möglichkeit, Unterkünfte stellen zu können, wird nachgedacht.

Das Projekt steht aktuell wegen der sehr stark steigenden Baupreise in einem gewissen Umsetzungsrisiko. Dennoch soll die Planung Grundlage für die Weiterentwicklung des Geländes sein.

Es könnte aber noch ein langer Weg sein, hier das Richtfest feiern zu können, meint die Eigentümerfamilie.


Ein Beitrag aus der
Rathje Werft in Kiel

100 Jahre Tradition im Bootsbau und Technologie von morgen

Telefon: 0431 / 220 92-0
E-Mail: info@bootswerft-rathje.de

Der hundert Jahre alte Familienbetrieb muss neue Wege beschreiten. Die Unternehmensstruktur wird sich in eine Beteiligungsgesellschaft ändern, und in der Geschäftsführung steht aus Altersgründen ebenfalls ein Wechsel bevor.

Lesen Sie die Veröffentlichungen in der Presse, u. a. im Hamburger Abendblatt und in der MOPO.

Das wechselhafte Aprilwetter der letzten Tage hatte neben Schneeregen auch so manche Sonnenstunden im Gepäck. Letztere haben den einen oder anderen Kieler zu einem Spaziergang auf die Mole Stickenhörn gelockt. Dort konnte man bei Temperaturen um die 10°C die ersten Frühlingssonnenstrahlen tanken und den Blick über die Kieler Förde schweifen lassen.

Für unsere Bootsbauer und Yachttechniker blieb leider nicht ganz so viel Zeit, um das Wetter zu genießen: Der Start in die Segelsaison 2019 steht kurz bevor und die meisten Eigner wollen ihre Boote noch vor dem anstehenden Osterwochenende segelklar im Wasser haben. Damit alle Boote rechtzeitig in das Wasser kommen, wird auf der Werft zurzeit bis in den frühen Abend gearbeitet – auch an den Wochenenden.

Hochbetrieb auf dem Werftgelände und ein nicht alltäglicher Kraneinsatz kündigen Start in die Saison 2019 an

Unser gelber Werftkran und unsere Mastenkrane sind pausenlos im Einsatz – parallel wird an den Unterwasserschiffen geschliffen und gestrichen. Durch die jahrzentelange Erfahrung sind die Abläufe routiniert und die Arbeiten gehen Hand in Hand. Bei der Yacht- und Bootswerft Rathje lässt sich so schnell niemand aus der Ruhe bringen – auch nicht, wenn eine stattliche Motoryacht, die für unseren gelben Werftkran eine Nummer zu schwer ist, in das Wasser soll.
Motoryacht in Wasser Kranen mit Mobilkran in KielSo geschehen am vergangenen Mittwoch – Eine 27 Tonnen schwere Motoryacht sollte aus dem Winterlager geholt und mit der Hilfe eines Mobilkrans ins Wasser gehoben werden. Damit bei der nicht alltäglichen Yachtkranung ausreichend helfende Hände bereit standen, wurden die Arbeiten an anderen Booten kurzerhand unterbrochen.

Die Motoryacht nach kurzer Zeit sicher im Wasser und die unterbrochenen Arbeiten an den anderen Yachten gingen planmäßig weiter. Die Zeit drängt: Das lange Osterwochenende steht vor der Tür und es ist sonniges Wetter angesagt. Bis dahin müssen noch einige Boote ausgewintert und zu Wasser gelassen werden.

E-Surfboard von CURF im Yachthafen Rathje in KielObwohl die frühlingshaften Temperaturen um die 16° C und der strahlend blaue Himmel über der Kieler Förde heute einen anderen Eindruck vermittelten, betrug die Wassertemperatur nur knapp 4° C. Das eiskalte Wasser hat die Jungs von CURF jedoch nicht davon abgehalten, uns mit ihren e-Surfboards einen kurzen Besuch abzustatten.

Die Sonnenstrahlen und die geschwungenen Fahrmanöver der elektrisch betriebenen Surfboards gaben einen ersten Vorgeschmack auf die bevorstehende Segelsaison. So rasant die CURF-Crew durch die noch leeren Yachtliegeplätze rauscht, so rasant geht es derzeit auch hinter den Kulissen des Yachthafen Rathje zu. Weiterlesen

Schwimmkran Baggerschaufel Giddy Up KielNach etwas mehr als 10 Jahren wurde heute das Wrack der gesunkenen Segelyacht „Giddy Up“ geborgen. Das 20 Meter lange Segelschiff lag seit Ende 2006 an der nördlichen Außenmole des an den Yachthafen Rathje angrenzenden Sportboothafens Stickenhörn. Dort war es aus immer noch ungeklärter Ursache im November 2008 während eines Herbststurmes gesunken.

Nachdem zwischenzeitlich die Masten und Aufbauten entfernt wurden, erinnerten lediglich zwei Markierungsbojen an das gesunkene Segelschiff, das immer wieder eine Gefahrenstelle für unseren Yachthafen dargestellt hat. Weiterlesen